Definition: Der Laissez-faire- Erzeihungsstil ist dadurch gekenntzeichnet, das der Erzieher die Kinder grundsätzlich gewähren lässt
Die Arbeitsergebnisse werden kaum bewertet, d.h. der Leiter lobt und tadelt kaum
Der Leiter verhält sich freundlich, aber neutral zur Gruppe
Der Leiter bietet verschiedene Materialien an
Der Leiter beteiligt sich nicht an der Arbeit der Untergruppen
Der Leiter erteilt nur Auskunft, wenn er gefragt wird
Der Leiter lässt gewähren
Anlagen, Umwelt und Selbstbestimmung
Die Auffasung der Erbtheoretiker
Theorie: Nach Auffassung der Erbtheoretiker ist die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit genetisch vorprogrammiert
Konsequenzen für die Erziehung: eine Entwicklung und somit die Förderung des Menschen kann nicht stattfinden
Man spricht in diesem Zusammenhang vom Pädagoischer Pessimismus, da die Erbtheoretiker von der Ohnmacht, der Erzieuhung überzeugt sind
Gefahren dieser Auffassung für die Erziehung:
Man kann jedes Scheitern der Erziehung entschludigen, da die Erziehung ohnehin nichts bewirkt. Die Gefahr dabei der Mensch fühlt sich für nichts verantwortlich
Das Wechselwirkungsmodell von Anlagen und Umwelt
Anforderung an den Erziehenden: eine möglichst anregungsreiche Umwelt zu schaffen. Anlagebedingte Grenzen des Kindes anerkennen
Konsequenzen: Die Erbanlagen sind Möglichkeiten zur Entwicklung der Persönlichkeitsmerkmale
Sie müssen durch die Umwelteinflüsse aktiviert werden
Theorie: sowohl Erbanlagen, als auch die Umwelt beeinflussen die Entwicklung der Persönlichkeit
Thesen
Der ist ein denkendes Wesen
Kennzeichen: Seine Hirnfunktion müssen entwickelt werden
Folgerung für die Erziehung
Der Mensch muss typische menschliche Verhaltensweisen erlernen
Physiologische Frühgeburt
Kennzeichen: Das Neugeborene ist, verglichen mit anderen Lebenswesen, relativ unfertig
Folgerung: Das Kleinkind braucht im ersten Lebensjahr Liebe und Zuwendung
Instinkreduziertes Wesen
Folgerung: Der Mensch muss und kann erzogen werden
Kennzeichen: Sein Verhalten ist nicht wie das der Tiere durch vererbte Steuerungsmechanismen festgelegt
Weltoffnes Wesen
Folgerung: Der Mensch kann erzogen werden. Durch Erziehung kann ein Mensch lernen, Lebensweisen zu verändern
Kennzeichen: Er hat keine spezielle Umwelt, wie ein Tier
Unspezialisiertes biologisches Mängelwesen
Folgerung: Der Mensch muss erzogen werden, damit er die Verwendung seiner Organe erlernt ( Hände)
Kennzeichen: Er hat keine spezialisierte Organe, mit denen er überleben würde
Die Auffassung der Umwelttheoretiker
Theorie: der Mensch wird als leeres, unbeschriebes Blatt geboren. Er kann durch die Erziehung in jede beliebige Richtung geprägt werden
Konsquenzen: die Erziehung spielt eine zentrale Rolle
Da der Mensch lernfähig ist, kann die Erziehung alles aus Ihm machen.
Man spricht in diesem Zusammenhang vom pädagogischen Optimusmus, da die Umwelttheoretiker von der Allmacht der Erziehung überzeugt sind
Gefahr: Gleichgültig, ob sich das Kind in die vom Erzieher erwünschten Richtung oder in eine andere Richtung entwickelt, immer tragen die Erzieher die Verantwortung
Charaktereigenschaften des Kindes beleiben unberücksichtigt!
Die aktive Selbstbestimmung
Theorie: Die Persönlichkeit wird durch die Wechselwirkung zwischen Anlagen und Umwelteinflüsse bestimmt
Dazu kommt das jedes Kind die Entdeckung des eigenen Willens, mit dem seine Entwicklung selbst aktiv steuern kann
Man spricht in diesem Zusammenhang von der Fähigkeit des Menschen zur aktiven Selbststeuerung.
Definition: Mit Selbststerung wird die Fähigkeit des Menschen bezeichnet, selbst seine Entwicklung aktiv zu beeinflussen
Anforderung an den Erzieher: verantwortungsbewusste Selbstbestimmung muss durch den Erzieher erlernt werden
Der Erzieher muss eine anregende Umwelt zur Verfügung stellen
Der Erzieher muss es mit Werten und Normen erziehen
Erziehungsstile
Demokratischer Erziehungsstil
Definition: Der Demokratische Erzeihungsstil ist durch gegenseitiges Verständnis, Offenheit und hohe wechselseitige Akzeptanz gekenntzeichnet
Merkmale
Wenn Führung notwenig ist, wird die Gleichwertigkeit und Würde des Partners geachtet und anerkannt
Der Leiter ist bereit, mit den Kindern über ihre Probleme persönliche Gespräche zu führen
Der Leiter lobt und tadelt sachbezogen, positvie Erziehungsmaßnahmen überwiegen
Der Leiter berücksichtigt die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder
Sprachliche Äußerungen und sonstiges Verhalten sind umkehrbar
Der Leiter unterstützt und ermutig die Gruppenmitglieder
Der Leiter gibt den Kindern einen Überblick über die Gesamttätigkeit und das Ziel der Gruppe
Der Leiter entscheidet zusammen mit der Gruppe
autoritären Erziehunsstil
Definition: Der autoritäre Erziehungsstil ist dadurch gekenntzeichnet, das der Erzieher zu übermäßig lenkenden und kontrollierenden Maßnahmen neigt
Merkmale
Der Leiter bestimmt die Aktivitäten der Kinder
Der Leiter erteilt häufig Befehle, Kommandos und Anordnungen
Der Leiter kontroliert das Tun der Kinder häufig
Der Leiter übernimmt für alle Tätigkeiten der Kinder Verantwortung
Der Leite und die Kinder haben nicht die gleichen Rechte
Der Leiter respektiert die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder nur in geringen Maße
Der Leiter lobt, kritisiert und tadelt häufig personenbezogen