1. Klassifikation
    1. Vorteile von Klassifikationssystemen: - Universalität - Kontinuität - Aktualität - Flexibilität durch Expansivität
    2. Leistungen von Klassifikationssystemen: - ZF von isolierten Inhalten und Klassen - eindeutigere Begriffsbeschreibung durch NOTATIONEN - verbesserte Präzision und Vermeidung von Ballast beim Wiedergewinnen von Informationen
    3. Menge aller Klassennamen = kontrolliertes Vokabular
    4. Klassifikation = Einteilung von Objekten anhand bestehender Merkmale + die hierarchische Anordnung deren
    5. Hierarchien
      1. Monohierarchie (jede Klasse hat nur eine Oberklasse)
      2. Polyhierarchie (eine Klasse hat mehrere Oberklassen)
    6. analytische Klassifikation (vom allgemeinen zum besonderen) die meisten sind so ausgerichtet! auf Präkoordination ausgerichtet
      1. Facettenklassifizierung
    7. Bezeichnungsarten: - verbale Begriffsbenennung - künstliche Bezeichnungen
  2. semantische Verknüpfung auf Basis von Ontologien
    1. syntagmatische Verknüpfung von Begriffen
  3. Metadaten OAI-Standard
    1. Harvester (Univ. St. Gallen)
    2. ScientificCommons
  4. Information Lifecycle Management
    1. Steuerungsmechanismen der Verw. + Speicherung orientieren sich an: - Wichtigkeit - Wertigkeit - Kosten
    2. Funktionen sind in Komponenten zusammengefasst -> Komponenten selbst bilden geschl. Rahmenwerk
    3. Wichtigste Komponenten: - Erfassung - Verwaltung - Speicherung - Zugriff und Verwaltung - Prozessunterstützung - Langzeitarchivierung
  5. Suchfunktionen:
    1. Ähnlichkeitssuche
    2. Wildcardsuche
    3. Volltextsuche
    4. Attributsuche
    5. nummerische Suche
    6. Suche im Ablageort
    7. Bool'sche Kombination
    8. Textfilter
    9. automatische Indexierung
    10. Email Indizierung mit Anhang
  6. Bildbearbeitung
    1. Faksimiles
    2. Despeckling
    3. Adjustment
    4. COLD / ERM Verfahren
      1. Computer Output on LaserDisk
      2. Enterprise Report Management
    5. Komponenten zur inhaltlichen Erschliessung
      1. Indizierung
        1. manuelle Vergabe von Indexattributen
        2. Verwendete Begriffe im Deutschen Sprachgebrauch: - Indizieren / - Attributieren / - Verschlagworten
      2. Routing
        1. beschreibende Profile
        2. Erfassungsmasken
        3. Erleichterung durch hinterlegte Profile (Profile = Dokumentklassen)
      3. Klassifikation (Categorization)
        1. Informationsobjekte
          1. per OCR gewandelte Faksimiles
          2. Office - Dateien
          3. Ausgabedateien
        2. Indexdaten
        3. Zuordnungsdaten
        4. Weiterleitungsdaten
  7. Informations Retrieval
    1. Konzept des IR's
      1. Vagheit
      2. Unsicherheit
    2. Schemantisches Modell
      1. 1. Personenkreis = Autoren
      2. 2. Personenkreis = Anwender
        1. haben drei Möglichkeiten bei Suchergebnissen:
          1. Modifikationen an den Repräsentationen der gefundenen Dokumente
          2. Verfeinerung ihrer formulierten Anfragen
          3. Änderung ihrer Informationsbedürfnisse
    3. Geschichte des IR's
      1. Eingeführt vom Mathematiker: Calvin Northrup Mooers
    4. Modelle des IR's
      1. Mengentheorethische Modelle
        1. Boolesches Retrieval
        2. Erweitertes Boolsches Retrieval
      2. Vektorraumbasierte Modelle
        1. Vektorraum-Retrieval
        2. Generalized Vector Space Model
        3. Topic Based Vector Space Model
        4. Enhanced Topic Based Vector Space Model
      3. Probabilistisches Retrieval
        1. Binary Independence Retrieval (BIR)
        2. Uncertain Inference
        3. Language Models
    5. Retrievalstrategien mit Clusteranalyse
    6. Querbezüge zu Information Retrieval
      1. Informationsextraktion
      2. Datenanalyse
      3. Information Retrieval Facility
      4. Data Mining
        1. syntagmatische Verknüpfung von Begriffen
      5. Text Mining
  8. Syntaktische Indexierung
    1. Verfahren zur Indexierung von Texten
    2. sprachliche Beziehung zwischen Deskriptoren wird kenntlich gemacht
    3. gleichordnende Inxexierung (koordinative Indexierung)
      1. nimmt auf Beziehungen keine Rücksicht
      2. gedankliche Verbindung der Deskriptoren nicht erkenntlich
    4. Deskriptorenkette
      1. Deskriptoren oder Schlagwortkette
        1. 1. Deskriptor: typisch ein Gegenstand oder Erscheinung
          1. Folgende Deskriptoren: bestimmen die Eigenschaften des 1. Deskriptoren
      2. Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK)
    5. Verbindungsanzeiger (Kopplungsindikatoren)
      1. Durch Ziffern wird erkenntlich gemacht welche Deskriptoren inhaltlich zusammenhängen
    6. Funktionsdeskriptor (Rollenindikator)
      1. grenzt die Rolle eines Deskriptors weiter ein
      2. z.B. "Stahl" als inhaltlicher Deskriptor: - Stahl (als Ausgangsprodukt) - Stahl (als Zwischenprodukt) - Stahl (als Endprodukt)
    7. Positionszuordnung
      1. Funktionen eines Deskriptors werden durch Festlegung der Rheienfolge zum Ausdruck gebracht
        1. siehe auch Facettenklassifikation